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Verdauung
Der Verdauungstrakt besteht aus Mund, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm. Nahrung, die über Mund und Speiseröhre in den Magen gelangt, wird dort vorübergehend gelagert. Der Verdauungsprozeß beginnt im Mund durch Beteiligung des Speichels und setzt sich im Magen fort. Enzymhaltige Magensäfte spalten die Nahrung auf und der Blutkreislauf transportiert die wichtigen Stoffe durch den Körper. Der Vorteil einer reduzierten Magenkapazität liegt auf der Hand: Kann der Magen nur wenig Nahrung aufnehmen, stellt sich schon bald ein Sättigungsgefühl ein. Zwischenmahlzeiten entfallen fast ganz.

Auf diese Weise kann man sich auf drei kleine Mahlzeiten am Tag beschränken. "Der kleine Hunger zwischendurch" entfällt fast ganz, denn das schwedische Magenband bindet auch die Hungerrezeptoren ab. Dennoch reicht die operative Magenverkleinerung allein nicht aus. Erst eine fettarme, ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung stellen den Erfolg einer solchen Operation sicher. Die Motivation und der Wille müssen rundum stimmen.

Auch gesteigerte Bewegung ist wichtig.